Splendor

Splendor – Nominiert zum Spiel des Jahres 2014

splendor- Rezension zur dem Brettspiel Splendor
Sie leuchten, sie funkeln in allen erdenklichen Farben. Sie sind wunderschön und oft unbezahlbar. Diamanten, Rubine, Sapphire, Smaragde und die tiefschwarzen Onyx Steine und wir sammeln sie alle. Nein nicht wirklich, aber wir bemühen uns, diese Edelsteine zu bergen und zu veredeln, in dem wir uns Minen sichern und Kunsthandwerker anheuern, um die ungeschliffenen Steine in das zu verwandeln, was wir begehren. Und dazu müssen wir uns nicht einmal die Finger schmutzig machen, denn Splendor bietet auf eine einfache Art ein Höchstmaß an Unterhaltung.

Spielablauf von Splendor

Zu Beginn besitzen wir: nichts. Also müssen wir uns erst einmal mit ein wenig Material eindecken. So kann man pro Runde entweder 3 verschiedene Edelsteinchips nehmen oder 2 der gleichen Sorte, sofern noch mindestens 4 Chips der gewählten Farbe vorrätig sind. Mit diesen gesammelten Chips (10 sind das Maximum) kauft man sich nun eine erste Mine, welche uns einen dauerhaften Edelstein beschert. Runde für Runde mehr man sein Edelsteinvermögen, kauft weitere Minen und heuert Kunsthandwerker an, die unsere ungeschliffenen Steine in Edelsteine verwandeln, bzw. uns Siegpunkte bringen. Wer zuerst 15 Siegpunkte erreicht, endet das Spiel nach der Runde.
Obwohl sich Splendor einfach liest und auch einfach spielt, gilt es, einiges zu beachten. Während die günstigen Minen zwar schnell Edelsteine bringen, erhält man bei den teureren auch gleich Siegpunkte dazu. Das gilt auch für die Handwerker, die, auch wenn sie teuer sind, bis zu 5! Siegpunkte wert sein können. Hat man gerade nicht genügend Chips, übrigens gewichtete Pokerchips, kann man sich auch eine der Entwicklungskarten sichern und erhält dafür sogar noch einen Jokerchip. Zudem kann man versuchen, bestimmte Aufträge zu erfüllen, sodass unsere Edelsteinauslage Adelige anzieht, welche uns sofort noch einmal 3 Siegpunkte bescheren.

Fazit zu Splendor

Ihr ahnt es schon, 15 Siegpunkte klingen nicht wirklich viel und sind es auch nicht. Und das macht das Spiel spannend, denn man steht unter Zeitdruck. Setze ich auf viele günstige Minen oder spare ich doch auf die teuren, siegpunktebringenden Minen und Handwerker. Schaffe ich den Auftrag noch vor meinem Mitspieler? Das alles fasziniert, fühlt sich richtig gut an, hält die Spannung die 30-45 Minuten und macht auch zu Zweit noch Spaß. Auch wenns nicht zum Spiel des Jahres gereicht hat, ein würdiger Preisträger wäre Splendor allemal gewesen.

Spieledetails:

  • Spiel: Splendor
  • Autor: Marc André
  • Verlag: Asmodee
  • Spieleranzahl: 2-4 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahre